Handlungsempfehlungen für Sicherheit im Museum

Fragen der Sicherheit in einem Museum können in zwei größere Teilbereiche getrennt werden. Zum Einen geht es um die Sicherheit der Besucher und Besucherinnen in den Ausstellungen. Das kann innerhalb von Gebäuden, aber auch in einem Freigelände stattfinden. Der andere Bereich betrifft die Sicherheit des anvertrauten Kulturgutes. Es soll für möglichst viele folgende Generationen vor Zerstörung, Verfall oder Verlust bewahrt werden. Bei Kulturgut handelt es sich fast ausschließlich um unwiederbringliche Unikate. Ihr Verlust ist nur selten zu ersetzen. Schäden können teilweise von Fachleuten restauriert werden, aber das verursacht Kosten. Deshalb ist Vorbeugen die bessere Investition. 
In vielen Detailfragen sind damit die Initiatoren und Betreiber von Museen überfordert. Die perfekte Sicherheit gibt es zwar nicht und auch nicht die perfekte Absicherung, aber das Risiko kann minimiert werden.
Im Normalfall werden bereits bestehende und auch oft unter Denkmalschutz stehende Gebäude museal genutzt, die ursprünglich nicht für diesen Zweck erbaut wurden. Das bringt noch einmal besondere Probleme mit sich. 
Besonders kleinere Museen benötigen immer wieder Hilfen bei der Bewältigung der laufenden Aufgaben in derartigen Kultureinrichtungen. 
(Dr. Wolf Karge)
 

Unsere Broschüre "Handlungsempfehlungen für Sicherheit im Museum" soll den Kolleginnen und Kollegen Empfehlungen an die Hand gegeben und weiterführende Institutionen und Informationsmöglichkeiten zum Thema vermitteln.

Sie kann kann gegen eine Schutzgebühr von 5,00 EUR beim Museumsverband in M-V bestellt werden.

Kontakt

Die Broschüre Sie wurde gefördert mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Broschüre als PDF