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Weiterbildung am 27. September 2010 um 10 Uhr im Technischen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern, Marstall, Schwerin, Werderstr. 124
Ulrich Stahn (Restaurator): Einführung in die Pflege von Museumsobjekten
Transport und Lagerung von Museumsobjekten und deren Pflege bergen keine großen Geheimnisse. Kleinigkeiten im Umgang mit den verschiedenen Materialien sind oft ausschlaggebend für deren Alterungsbeständigkeit. Leider gibt es auch hier keine Patentrezepte. Wir bieten jedoch Anregungen, auf die aufgebaut werden kann.
So werden z.B. folgende Probleme angesprochen: Wie schätze ich die Materialien und den Zustand des Objektes ein? Welche Schlussfolgerungen sind entsprechend für die Aufbewahrung zu ziehen? Wie reinige ich die Objekte ohne Profi zu sein? Wie kann ich fortschreitenden Rost verhindern? Wie kann ich einer weiteren Zerstörung des Objektes entgegentreten?
Der Vortrag ist für Museumsmitarbeiter mit unterschiedlicher Vorbildung ausgelegt.
Der Vortragende Ulrich Stahn ist selbständiger Restaurator. Er lebt in Berlin. Er hat die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin absolviert, Schwerpunkt: Restaurierung von modernen Materialien und Technischem Kulturgut. Gearbeitet hat er u.a. für das Museum der Arbeit in Hamburg und das Museum Maritim in Barcelona.
Anmeldungen bitte an:
Technisches Landesmuseum
Fax: 03841-257812
Tel: 03841-257811
Email: moeller@tlm-mv.de
26.10.2009
Dr. Kathrin Möller
Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Weiterbildung am 27. September 2010 um 10 Uhr im Technischen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern, Marstall, Schwerin, Werderstr. 124
Ulrich Stahn (Restaurator): Einführung in die Pflege von Museumsobjekten
Transport und Lagerung von Museumsobjekten und deren Pflege bergen keine großen Geheimnisse. Kleinigkeiten im Umgang mit den verschiedenen Materialien sind oft ausschlaggebend für deren Alterungsbeständigkeit. Leider gibt es auch hier keine Patentrezepte. Wir bieten jedoch Anregungen, auf die aufgebaut werden kann.
So werden z.B. folgende Probleme angesprochen: Wie schätze ich die Materialien und den Zustand des Objektes ein? Welche Schlussfolgerungen sind entsprechend für die Aufbewahrung zu ziehen? Wie reinige ich die Objekte ohne Profi zu sein? Wie kann ich fortschreitenden Rost verhindern? Wie kann ich einer weiteren Zerstörung des Objektes entgegentreten?
Der Vortrag ist für Museumsmitarbeiter mit unterschiedlicher Vorbildung ausgelegt.
Der Vortragende Ulrich Stahn ist selbständiger Restaurator. Er lebt in Berlin. Er hat die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin absolviert, Schwerpunkt: Restaurierung von modernen Materialien und Technischem Kulturgut. Gearbeitet hat er u.a. für das Museum der Arbeit in Hamburg und das Museum Maritim in Barcelona.
Anmeldungen bitte an:
Technisches Landesmuseum
Fax: 03841-257812
Tel: 03841-257811
Email: moeller@tlm-mv.de
26.10.2009
Dr. Kathrin Möller
Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Die Herbsttagung des Museumsverbandes inM-V e. V. findet vom 24. bis zum 25. Oktober 2010 auf der schönen Insel Rügen statt.
Weitere Informationen erhalten Sie von der Koordinationsstelle Güstrow, Silvia Müller! (Tel.: 03843/344736).
Sammlungszuwachs für die Naturhistorischen Landessammlungen
Ein Geschenk der besonderen Art erhielt das MÜRITZEUM kürzlich für seine Naturhistorischen Landessammlungen. Die Mitarbeiter konnten eine wertvolle historische Eiersammlung aus dem Nachlass des Neustrelitzer Forstmeisters Max Frese (1878 - 1964) in Empfang nehmen. Der Enkel des Sammlers, Dr. Eckart Frese aus Hamburg, hatte sich entschlossen, die wertvollen Sammlungsstücke einer öffentlichen Einrichtung zu übergeben und so weiterführenden Forschungen zugänglich zu machen.
In einer Zeit, als das Sammeln von Vogeleiern noch nicht gesetzlich verboten war, hatte Max Frese begonnen, sich mit der Ornithologie zu beschäftigen. Er wuchs in Groß Roge auf und von hier stammen die ersten Funde in seiner Sammlung. Auch als er bereits Großherzoglicher Forsttaxator und Leiter der Forsteinrichtung in Mecklenburg- Strelitz war, vergrößerte sich die Eiersammlung noch um das eine oder andere Stück. Max Frese sammelte in der Zeit von 1894 bis etwa 1926. Akribisch vermerkte er Funddatum und -ort in einem Katalog. Alle Kästchen wurden sorgfältig beschriftet. Doch wie in allen anderen Sammlungen auch, die nicht sofort nach dem Tod des Sammlers einem Museum oder einer Sammlung übergeben wurden, waren auch hier inzwischen einige bedauerliche Verlusten eingetreten. Die dem MÜRITZEUM übergebene Sammlung enthält 722 Eier von 140 Vogelarten, darunter auch von solchen Arten, die zu den seltenen Brutvögeln in Mecklenburg zählen, wie Schreiadler, Wespenbussard, Ziegenmelker, Blauracke, Ortolan, Wachtel, Triel oder Schwarzstorch.
Die Eiersammlung von Max Frese stellt eine wertvolle Bereicherung für die wissenschaftlichen Landessammlungen im Müritzeum dar. Seit der Gründung des von Maltzan`schen Naturhistorischen Museums für Mecklenburg im Jahr 1866 wurden in Waren (Müritz) tausende Sammlungsstücke aus allen Bereichen der Natur zusammengetragen. Mehr als 280 000 Belegstücke und �erien sind es inzwischen. Die besonders wertvolle Vogelsammlung umfasst rund 3200 Standpräparate und Bälge, ca. 10 000 Vogeleier in rund 4000 Belegen.
Außerdem gehören zu dieser Sammlung ca. 670 Rupfungen und mehr als 220
Vogelskelette. Alle Sammlungsstücke dokumentieren das Vorkommen der
verschiedenen Vogelarten in Mecklenburg und Vorpommern. Durch die Mithilfe
aufmerksamer naturinteressierter Bürger erhält das Museum auch heute noch
regelmäßig tot aufgefundene Vögel für die wissenschaftliche Sammlung. Vom
Präparator fachkundig konserviert stehen sie als Präparat, Skelett oder Rupfung für weiterführende Forschungen zur Verfügung. Im Rahmen von Ausstellungen und Veranstaltungen eingesetzt, unterstützen sie den Bildungsauftrag unseres Natur-Erlebnis-Zentrums an der Müritz.
[31.7.2008]
Die Koordinationsstelle des Museumsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt.